Figurentheater-Aufführung

mit Josefine Merkatz




Missverständnisse sind nur selten für etwas gut. Diese Erfahrung macht auch Fritzi. Fritzi hat sich in den Kopf gesetzt, seiner Oma zum Geburtstag einen Kuchen zu backen. Eine gute Idee. Es sei denn, tja, es sei denn, es fehlt ein Ei…

In der kurzweiligen Geschichte „Fritzis Abenteuer auf dem Bauernhof“ sind nicht nur die Kinder in ihrem Element. Auch Josefine Merkatz fühlt sich in Ihrer Rolle als Puppenspielerin und Erzählerin so richtig wohl.

Erinnern Sie sich an die Puzzlespiele aus Holzwürfeln, die, richtig zusammengestellt, 6 Bilder ergaben? Aus diesem Prinzip stellt Merkatz ihr Bühnenbild zusammen. Von Omas Haus zum Bauernhof, vom Bauernhof zum Heuhaufen, vom Heuhaufen zum Feld… Selbstverständlich klappt das nie auf das erste Mal. Die spielerisch eingebauten „Fehler“ werden vom jungen Publikum immer sofort erkannt und lautstark und mit viel Gelächter moniert. Und schon sind alle mit dabei, mittendrin in der Geschichte von Fritzi auf der Suche nach dem fehlenden Ei. Doch was ist passiert?

Endlich auf dem Bauernhof angekommen, trifft Fritzi auf die traurige Henne Kiki, die schluchzende Kuh Emmi und das aufgeregte Schaf Filz. Im emotionalen Ausnahmezustand denkt Kiki gar nicht daran, ein Ei zu legen. Nicht mal für Fritzi. Und warum die ganze Misere? Der Bauer hat seine Tiere nicht mehr lieb! Er brummelt nur noch in seinen Bart und tuckert mit dem Traktor durch die Gegend.

Im Publikum rumort es lautstark. Merkatz versteht es auf das Beste, die Kinder in die Geschichte zu holen. Sei es, um Filz wieder zu finden, Emmi von einem angeblichen Verfolger zu befreien oder wieder einmal kleine Fehler im Bühnenbild auszumerzen. Zum Schreien komisch sind auch die liebevoll gestalteten Tiere. Die leicht hysterisch herumgackernde Kiki und die panisch zuckende Emmi bringen nicht nur die Kinder zum Lachen. Schaf Filz, dass bei seiner Suche nach dem Bauern die Wolle verliert, ist ohnehin eine Klasse für sich.

Letztendlich, nach viel Gacker, Muh und Mäh finden aber alle wieder zusammen. Und sie finden auch den Bauern, der in seinen Bart brummelt – wieder einmal. Erleichtert stellen die Kinder fest – er hat seine Tiere immer noch lieb. Es ist der Bart. Dieser blöde, lange Bart, durch den man kein Wort versteht und – vor allem – kein Lächeln mehr sieht, der seine Tiere so aus dem Häuschen brachte. Große Erleichterung bei allen. Alles Friede-Freude und endlich - Eierkuchen…

Josefine verzaubert mit ihren herrlichen Großfiguren und dem sich ständig wandelnden Bühnenbild große und kleine Kinder.

  • Länge das Stücks: 45 Minuten
  • Für Kinder von 4 bis 8 Jahren
  • Benötigte Spielfläche (Bühne oder ebenerdig) 5 x 5 Meter
  • Licht und Ton wird von Josefine Merkatz gestellt
  • Aufbauzeit circa 1,5 Stunden
  • Jedes Kind bekommt eine Postkarte vom Stück
Mit: Josefine Merkatz
Bühne: Marcus A. Halbig
Musik: Trent Arkleysmith
Puppen: Dorothee Löffler
Bilder: Gisela Dürr
Regie: Marcus A. Halbig




Fotos (c) Leo Fellinger